Sankt Florian

Patron von Oberösterreich, der Feuerwehr, gegen Feuer- und Wassergefahr,
bei Dürre und Unfruchtbarkeit der Felder, gegen Sturm,
der Kaminkehrer, Bierbrauer, Hafner, Schmiede, bei Brandwunden

 

Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon.

Geboren wurde er im 3. Jahrhundert im heutigen Zeiselmauer bei Wien, Österreich. Florian wurde getauft und christlich erzogen. Nachdem er Offizier im römischen Heer war, wurde er Leiter der Kanzlei des kaiserlichen Stadthalters im römischen Lauriacum, dem heutigen Lorch bei Enns in Oberösterreich. Als unter dem herrschenden Kaiser Diokletian (284-305 n. Chr.) eine grausame Christenverfolgung ausbrach, wurden auch in Lauriacum 40 Gläubige verhaftet und in den Kerker geworfen. Florian plante ihre Befreiung, wurde jedoch dabei festgenommen und auf den Befehl des Stadthalter Aquilinus gefoltert und zum Tode verurteilt. Der Stadthalter ließ Florian am 04.05.304 mit einem um den Hals gebundenen Mühlenstein von der Ennsbrück in Lorch in den reißenden Fluss stürzen.

 

Zum Feuerpatron wurde der hl. Florian erst im 15. Jahrhundert. Die Verbindung dürfte wohl über das Element Wasser, in dem er den Tod gefunden hat, zustande gekommen sein. Er gilt auch als der Wasserheilige, an dem man sich auch wandte, wenn infolge Regens entstandener Überschwemmungen Not für Mensch und Tier hereinbrach. Uns heutigen modernen Menschen ist es vielleicht nicht mehr ganz bewusst, welch verheerende Folgen ein Brand haben kann. Die Verehrung des hl. Florian wurzelt aber in einer Zeit, als die Menschen den Flammen nahezu schutzlos ausgeliefert waren, und die Existenz jedes einzelnen in Minutenschnelle vernichtet werden konnte.

 

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